Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burchardt, sehr geehrter Herr Bürgermeister Osner,
Konstanz steht vor einer schulpolitischen Zerreißprobe: Ihr Schulentwicklungsplan weist einen verifizierten Investitionsbedarf von 226 Mio. EUR für Schulgebäude und schulgenutzte Sporthallen aus (Stadtverwaltungspapier 2022, ohne energetische Sanierungen). Haushaltlich eingeplant sind bis 2034 lediglich 28,5 Mio. EUR – eine Finanzierungslücke von rund 197 Mio. EUR. Seit dem 19. September 2025 hat die Haushaltssperre durch Oberbürgermeister Burchardt diese Realität unmissverständlich dokumentiert.
Das Ergebnis ist bereits sichtbar: Die Erweiterung des Suso-Gymnasiums samt Dreifeld-Sporthalle wurde auf 2032 verschoben – Fertigstellung frühestens 2035/36. Schülerinnen und Schüler lernen in Containern, während die klassische Eigenfinanzierung strukturell scheitert.
Die Heitaria Swiss AG bietet Konstanz an, dringende Schulbauprojekte als Sanierungs-Inhabermodell (PPP/DBFMO) zu realisieren – haushaltsneutrale Bauphase, volles Eigentum der Stadt im Grundbuch, garantierter Festpreis und kein Zahlungsausgang bis zur mängelfreien Abnahme.
Warum jetzt, warum dieses Modell?
Die Haushaltssperre schließt klassische Eigenrealisierung auf absehbare Zeit aus. Das strukturelle Defizit 2025 von ca. 20 Mio. EUR – ausgelöst durch den Einbruch von Gewerbesteuer und Grundsteuer (ca. 7,5 Mio. EUR unter Plan) – zeigt: Die Lücke zwischen Bedarf und verfügbaren Mitteln schließt sich nicht von selbst. PPP/DBFMO ist kein Umweg. Es ist der einzige Weg, Projekte wie das Suso-Gymnasium vor 2035 zu realisieren.
Unser Konsortium aus institutionellen Investoren (Infrastruktur-Equity & -Debt) übernimmt Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb. Die Stadt Konstanz bleibt zu 100 % Eigentümerin im Grundbuch – von Tag 1 bis zur schlüsselfertigen Übergabe und darüber hinaus. Sie zahlen lediglich ein monatliches Verfügbarkeitsentgelt – erst nach mängelfreier Abnahme.